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Es kann kaum ein Mensch daran vorbei gehen: Esoterik ist IN, salonfähig geworden.

Wir sollten aber nicht die Schattenseiten der Esoterik übersehen. Je genauer man bei der Esoterik hinschaut, um so mehr kann einem manchmal vor der Entwicklung Angst werden.

Es ist gar nicht so sicher, dass die Esoterik all den Menschen, die sich damit beschäftigen, zum Heil verhilft. Manchmal kann einem die Angst beschleichen, dass die Esoterik mehr Menschen in Richtung Psychiatrie, statt Nirwana drängt. Aber woran liegt das? Nun, es ist nicht ganz einfach für den Menschen der heutigen Zeit so unvorbereitet an solch einem Thema heranzugehen, wie die Esoterik.

Ein moderner, nach wissenschaftlichen Weltbild erzogener Mensch wird urplötzlich konfrontiert mit einem ganz anderen und glaubt, man könne damit so umgehen, wie man gelernt hat, mit den Dingen umzugehen und besinnt sich gar nicht darauf, was alles bei ihm anders werden muss, um diesem Thema Esoterik richtig begegnen zu können. Mal eben in das neue Gebiet über ein paar Wochenendseminare, Bücher oder Vorträge einzusteigen, geht nicht. Es lauern dabei zwei Gefahren, zwei polare Gefahren. Auf der einen Seite versucht man mit dem bisherigen Rüstzeug intellektuellen, rationalen Denkens das neue Weltbild zu bewältigen und tut dann so, als ob man das auch nur einfach lernen müsste, anwenden müsste, wissen müsste. Es kommt dabei oft ein technisch-kantiges Vokabular heraus.

Aber auf der anderen Seite lauert eine ganz andere Gefahr, die vielleicht die noch Größere ist, das Schwärmerische, das Umgeben mit ESOPHRASIOLOGIE, das Abgehobensein, das Gefühl über den Dingen zu stehen, das mystisch Verklärte, wenn man sich schon fast wie ein astrales Wesen benimmt, durch die Welt schwebt, die man gerne hinter sich lassen möchte. Denn was hat man noch mit dieser Welt zu tun? Wo doch die höheren Welten auf uns warten? Das sind zwei riesige Gefahren und wir können gar nicht oft genug uns selbst immer wieder prüfen in welchen Bereichen wir diesen Gefahren erlegen sind.

Im mystischen, schwärmerischen Bereich lauert die größte Gefahr, nämlich die Weltflucht. Wer fühlt sich von den Themen der Esoterik angezogen? Menschen dieSchwierigkeiten mit dem täglichen Leben haben und mit dieser banalen, profanen Welt nicht zurechtkommen. Die Gefahr, von der ich hier schreibe, und die, welche ich hier doch anprangern möchte, ist, Esoterik als Fluchtbereich zu benutzen. Das heißt, wenn man in die Esoterik geht, braucht man sich den Themen des Lebens, denen man nicht so ganz gewachsen ist, nicht mehr zu stellen. WELTFLUCHT = schon immer eine Gefahr in der Esoterik. Das ist ein altes Missverständnis in der Esoterik.

Ich möchte mit meinen Seminaren versuchen, ein paar Bilder und Gedanken aufzubauen, eine Hilfe zu geben, wie und wann die Mitte erreicht werden könnte.

Was müssen wir uns alles bewusst machen, um diesem neuen Weltbild gewachsen zu sein?

Auch die scheinbar einfachen Dinge in der Esoterik müssen genau erforscht werden. Das Überspringen scheinbar einfacher Dinge rächt sich später. Wir sehen dann nicht mehr den Zusammenhang..

Wir sollten bedenken, dass Esoterik ein völlig anderes Weltbild erfordert und dass wir aus unserem vorhandenen Weltbild nicht so einfach heraushüpfen können in dieses völlig neue Weltbild.

Esoterik dient eigentlich nur einem Zweck, nämlich sich selbst zu finden, zu begegnen – eine innere Reise, näher an unseren Ursprung heranzukommen. UR – nämlich Gott. Dieses Seminar soll dem Teilnehmer einen soliden Einstieg in die Esoterik verschaffen, sodass er mit beiden Füßen in dieser Welt bleibt und sich nicht als Eso - Terrorist betätigt. Es soll nicht seinen Glauben beeinflussen, sondern ihn frei machen von irgendwelchen Dogmen, die ihm im Laufe seines Lebens auferlegt wurden, zwar mit der Religion, aber im ursprünglichem Sinne (Religio = Rückbindung).

   
© Praxis für geistiges Heilen - Jürgen Pitten