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Das Turiner Grabtuch ist bekannt, so dass ich auf eine Beschreibung an dieser Stelle verzichten kann. Dieses Grabtuch mit dem Abbild des gekreuzigten Jesus ist 1989 von der katholischen Kirche als "nicht echt" bezeichnet worden. Es handele sich um eine Fälschung aus dem Mittelalter. Allerdings, so fügte man hinzu, könne man nicht sagen, auf welche Art und Weise dieses Abbild eines Mannes auf das Tuch praktiziert worden sei.

Diese Aussage ist eine Lüge!

Aus folgendem Grund ist diese Lüge verkündet worden: Das Grabtuch beweist, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist.

Hier musste nun die Kirche eine Erklärung auf Drängen vieler Gläubiger, Wissenschaftler und Politiker abgeben. Zwei Möglichkeiten standen zur Auswahl:

1. Die Kirche erklärt, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist und somit die Lehre der Kirche einer grundlegenden Revidierung bedarf.

2. Die Kirche erklärt, dass das Tuch eine Fälschung ist, um der Erklärung Nr. 1 zu entgehen.

Die Kirche entschied sich, wie erwartet, zur Erklärung Nummer zwei. - Aber schauen wir einmal auf die Fakten:

Die Kirche bezeichnet Jesus als den Messias. Dieses ist "Glaubensdogma" , das heißt, es ist unbedingt zu glauben. Wird ein Dogma von einem Gläubigen nicht als absolute Wahrheit anerkannt, so kann die Kirche ihn mit der "Exkommunikation" aus ihrer Glaubensgemeinde ausschließen . Von den Propheten wurde der Mesias vorausgesagt (Isaias 53) und von den Propheten wurde immer nur gesagt "er wird am Kreuz leiden" . Vom Sterben war keine Rede. Egal, welche Prophezeiungen wir anschauen, nie ist die Rede vom Kreuzestod Christi.

Haben nicht alle Katholiken die Geschichte Jesu so gelernt? Mit einem Unterschied. Wie alle Propheten, so schreibt auch Isaias, dass Jesus - nicht - sterben, sondern nur leiden wird. Erinnern wir uns. Jesus wird von den Juden nicht als der Messias anerkannt. Der Grund: Alle Propheten sagen: " Der Messias wird nicht sterben" Für die damaligen Juden war Jesus aber offensichtlich doch gestorben. Also - er konnte nicht der Messias sein.

Hieraus ergeben sich folgende Schlüsse:

1. Jesus ist am Kreuz gestorben - er war nicht der Messias.

2. Jesus ist nicht am Kreuz gestorben - er war der Messias.

Dieses bedeutet in jedem Falle, dass wir einer falschen Lehre aufgesessen sind.

Warum gesteht die Kirche nicht einen Irrtum ein, der entscheidend ist für unseren Glauben an Jesus als Messias?

Aber, schauen wir mal weiter. Nächster Fakt:

Es ist ein Dogma der katholischen Kirche, dass der Papst unfehlbar ist. Mehrfach wurde dieses Dogma betont und verstärkt.

1. Am 23. März 1934 erteilt Papst Pius XI auf die Verehrung des Turiner Grabtuches einen Sündenablass, der heute noch gültig ist. Das hierzu gültige Gebet lautet:

"O Herr, der Du auf den heiligen Grablinnen, mit welchem Dein geheiligter Körper vom Kreuz abgenommen und eingehüllt wurde, die Spuren Deines irdischen Daseins und zweifelloser Liebe zurückließest, lasse uns durch die Verdienste Deiner Peinigung gnädigst am Tage der Auferstehung an Deiner Herrlichkeit teilnehmen, in der Du ewige Zeiten regierst. Amen!"

2. Papst Pius XII sagt im September 1953 auf dem Eucharistischen Kongress Italiens, der in Turin stattfand, bei einer Radioansprache vor ca. 500.000 Katholiken wörtlich zu dem Grabtuch: "an dem wir, ergriffen und trosterfüllt, das Abbild des entseelten Leichnams und des leiderfüllten göttlichen Antlitzes Jesu verehren!"

Es besteht also von zwei unfehlbaren Päpsten eine Bestätigung über die Echtheit des Turiner Grabtuches.

Nächster Fakt:

Eine päpstliche Kommission, die Kommission J., hat festgestellt:

1. Das Tuch ist zweifelsfrei echt.

2. Im Tuch befinden sich Spuren von Pollen, welcher von Pflanzen stammt, die nachweislich nur in Israel und nur zur Zeit Jesu existierten.

Alle genannten Fakten beweisen eindeutig die Echtheit dieses Tuches. Ferner wurde niemals in der Geschichte bekannt, dass ein anderer als Jesus eine Kombination von Verletzungen durch eine Dornenkrone, durch Nägel an Händen und Füßen und durch einen Lanzenstich sowie Wunden durch Geißelung erhalten hat. Auch ist nach unserem Wissen Jesus der einzige Mensch, dem nicht die Beine am Kreuz zerbrochen wurden.

All diese Merkmale weist der Leichnam auf, von dem das Abbild im Turiner Tuch stammt.

Das Tuch sagt aber noch mehr aus, nämlich, dass dieser Leichnam noch lebendig war!

Beweise:

1. In dem Tuch sind über 28 Stellen von Blutungen. Blutungen können aber nur bei einem tätigen Kreislauf entstehen.

2. Die Lanze des römischen Soldaten traf weder Herz, Lunge noch sonstige lebenswichtige Organe.

3. Ein Gekreuzigter stirbt durch Ersticken, welches durch Sekretansammlung im Brustkorb entsteht. Der Lanzenstich des Römers verhinderte dieses, da durch die Wunde das Sekret abfließen konnte.

4. Bei dem Lanzenstich, so beschreibt es der Apostel Johannes, trat Blut und Wasser aus der Wunde. Diese Trennung von Blut und Wasser kann nach unseren medizinischen Erkenntnissen nur bei einem tätigen Kreislauf geschehen.

Für mich persönlich besteht an der Echtheit des Turiner Grabtuches kein Zweifel.

   
© Praxis für geistiges Heilen - Jürgen Pitten